20 Jahre BiG - Bildungszentrum in Greifswald gGmbH
BiG - Bildungszentrum feierte Jubiläum
Mit einem festlichen Empfang beging das BiG - Bildungszentrum in Greifswald am 1. Februar sein zwanzigjähriges Firmenjubiläum. Hervorgegangen aus dem schon 1979 gegründeten „Polytechnischen Zentrum“ des ehemaligen Kernkraftwerkes „Bruno Leuschner“ erfolgte am 1. Februar vor nunmehr zwei Jahrzehnten der Eintrag des BiG in das Handelsregister Mecklenburg-Vorpommerns. Damit kann der Bildungsdienstleister in der Greifswalder Feldstraße auf eine Tradition verweisen, wie kaum ein anderes berufsbildendes Unternehmen in Vorpommern und ist, wenn es um berufliche Aus- und Weiterbildung geht, zweifellos eine der ersten Adressen in der Universitäts- und Hansestadt.
Für die Greifswalder ist „ihr“ Bildungszentrum vertrauter Bestandteil der regionalen Bildungslandschaft. Das Unternehmen ist in allen Bereichen der Berufsbildung, von der beruflichen Frühorientierung, über die Erstausbildung, bis hin zu Umschulungen und Aufstiegsfortbildungen, aktiv und dürfte damit manchen Bewohner der Universitäts- und Hansestadt sowie ihres Umlandes durch die gesamte berufliche Laufbahn begleitet haben.
In den zwanzig Jahren seiner Existenz hat das BiG manchen Sturm überstanden und auch gegenwärtig steht das Unternehmen vor der Aufgabe, rückläufige Einnahmen im Bereich öffentlich geförderter Aus- und Weiterbildungen durch Kosteneinsparungen und die Erschließung neuer Geschäftsfelder zu kompensieren. Vor diesem Hintergrund begrüßt die Geschäftsleitung das von der Landrätin Dr. Syrbe bekundete Interesse, ein Gebäude des Unternehmens als Sitz des Landratsamtes anzumieten. Zugleich wird aber betont, das Kerngeschäft bleibe die Aus- und Weiterbildung, die am Standort Feldstraße in gewohnter Qualität fortgeführt werde. Dem gegenwärtigen Umbruch am Markt für Aus- und Weiterbildung begegnet das BiG mit qualitativ hochwertigen Bildungsangeboten im Bereich frei finanzierter Fortbildungen, ohne dabei das traditionelle Geschäft der Ausbildungen und Umschulungen für Unternehmen und Bedarfsträger aus den Augen zu verlieren. Hierzu wurde am BiG schon im Vorjahr eine Fachwirte- und Meisterschule eingerichtet.
Tagung zum JOBSTARTER-Projekt "Erfolgsfaktor Ausbildung"
Wir laden Sie am Ende unseres JOBSTARTER-Projektes „Erfolgsfaktor Ausbildung“ ein zu unserer Tagung „Kompetent und attraktiv: Ausbilden für die Zukunft“. Die Tagung wird einen Blick werfen auf regionale Ausbildungsstrukturen, nun da das Thema Fachkräftesicherung in aller Munde ist. Im 20. Jahr des BiG - Bildungszentrums wollen wir dazu Bilanz ziehen und mit Ihnen die aktuellen Trends und Ihren Servicebedarf für berufliche Ausbildung diskutieren.
Wir freuen uns, Sie am 25. Januar 2012 von 14:00 bis 17:00 Uhr im Kommunikationscentrum/Konferenzraum in der Feldstraße 85 zu begrüßen.
Agenda downloaden
BiG - Bildungszentrum reagiert auf Marktveränderungen
Vor dem Hintergrund erfreulicher konjunktureller und weniger erfreulicher demographischer Entwicklungen änderte die Bundesagentur für Arbeit die Bildungsfinanzierung – der nationale Ausbildungsmarkt erlebt dadurch einen gravierenden Strukturwandel. Dies zwingt aktuell auch das BiG - Bildungszentrum in Greifswald, wegbrechende Einnahmen im Bereich öffentlich geförderter Aus- und Weiterbildungen durch Kosteneinsparungen und die Erschließung neuer Geschäftsfelder zu kompensieren.
Die Beschäftigten des Greifswalder Traditionsunternehmens, das sich im Februar 2012 seit zwei Jahrzehnten am Markt behauptet haben wird, werden am BiG - Bildungszentrum festhalten und notwendige Änderungen gemeinsam mittragen. Hierfür bedarf es der Unterstützung aller Beteiligten und des Vertrauens der Kunden, auch in der Zukunft Bildungsdienstleistungen im BiG - Bildungszentrum einzukaufen.
„In dieser Situation begrüßen wir natürlich das von Frau Dr. Syrbe bekundete Interesse, ein Gebäude unseres Unternehmens als Sitz des Landratsamtes anzumieten“, so Dr. Antje Mayfarth, Geschäftsführerin des BiG. „Kerngeschäft unseres Unternehmens bleibt natürlich die Aus- und Weiterbildung, die wir am Standort Feldstraße in gewohnter Qualität fortführen werden. Hierfür erarbeiten wir gegenwärtig ein Konzept, wie wir im Falle einer Einmietung des Landratsamtes die betroffenen Ausbildungsbereiche auf die verbleibenden drei Häuser unseres Unternehmens verteilen können.“ Dem gegenwärtigen Umbruch am Markt für Aus- und Weiterbildung begegnet das BiG mit qualitativ hochwertigen Bildungsangeboten im Bereich frei finanzierter Fortbildungen, ohne dabei das traditionelle Geschäft der Ausbildungen und Umschulungen für Unternehmen und Bedarfsträger zu vernachlässigen. Hierzu wurde am BiG schon in diesem Jahr bereits eine Fachwirte- und Meisterschule eingerichtet.
Ausbildung hat Vorfahrt!
Unternehmen der Region präsentierten ihre Ausbildungsangebote
Mit 15 hochkarätigen Ausstellern und fast 400 Gästen führte das Projektteam von "Erfolgsfaktor Ausbildung" am 12. Oktober 2011 eine sehr erfolgreiche Veranstaltung „Ausbildung hat Vorfahrt!“ durch. Dies ist auch die Sicht der beteiligten Unternehmen und Institutionen, die nahezu durchgängig ein positives Feedback der Veranstaltung gaben. Hervorgehoben wurde insbesondere die Bereitstellung eines interessanten Ausstellungsumfeldes, die flexible Reaktion auf die kurzfristigen Wünsche der Aussteller (Technik, Standgestaltung) und der straffe, reibungslose Ablauf.
Herzlichen Dank an alle Beteiligten. Besonderer Dank gilt den Mitarbeitern des Verkehrsbetrieb Greifswald GmbH.
Anerkennung durch Anerkennung
Fachtagung zur gezielten beruflichen Nachqualifizierung
Der deutschen Wirtschaft fehlen zunehmend Fachkräfte. Menschen, die als Migranten in unser Land kommen, verfügen oft über die am Arbeitsmarkt benötigten Qualifikationen, können aber in ihren erlernten Berufen nicht arbeiten, weil ihre im Ausland erworbenen Abschlüsse bei uns nicht anerkannt werden. Ein enormes Fachkräftereservoir bleibt damit ungenutzt.
Wie können die Potenziale von Migranten für den Arbeitsmarkt besser erschlossen und genutzt werden? Diese Frage steht im Mittelpunkt der Fachtagung „Anerkennung durch Anerkennung“, auf der Experten und Praktiker aus Politik, Bildung und Wirtschaft der Frage nachgehen, wie das im Gesetzgebungsverfahren befindliche Berufsqualifikationsfeststellungsgesetz wirken kann. Wie können vorhandene berufliche Potenziale von Menschen mit Migrationshintergrund ermittelt werden, wo muss gezielte Nachqualifizierung ansetzen?
„Anerkennung durch Anerkennung“ leistet damit einen Beitrag zur Willkommenskultur und Anerkennung der Lebensleistung von Migranten. Unternehmen, öffentliche Verwaltungen werden für das Thema sensibilisiert, Beispiele gelungener Integration und Beschäftigung von Migranten geben Impulse für die Arbeit mit dieser Zielgruppe.
Die Fachtagung findet am 29. September im Schweriner Ludwig-Bölkow-Haus von 9:30 bis 16:00 Uhr statt. Veranstalter sind die vier im Programm „Perspektive Berufsabschluss“ agierenden Projekte des Netzwerkes zur beruflichen Nachqualifizierung in Rostock, Schwaan, Schwerin und Greifswald.
BiG auf der JobFactory
Das BiG - Bildungszentrum in Greifswald war mit "Erfolgsfaktor Ausbildung" auf der JobFactory in Rostock am 21. September präsent.
Ausbildung in Teilzeit jetzt auch in Greifswald
Mit Beginn des Ausbildungsjahres 2011/12 wurde die Berufsausbildung in Teilzeit auch in der Universitäts- und Hansestadt Greifswald mit zwei Auszubildenden etabliert. Eingebunden sind die jeweils zuständige IHK zu Neubrandenburg und die Handwerkskammer Ostmecklenburg-Vorpommern. Damit findet dieses innovative Ausbildungsmodell in der Region Ostvorpommern seine Erprobung.
Die Erprobung der Ausbildung in Teilzeit in den Berufsbildern Bürokauffrau und Friseurin wird dazu beitragen, bei den eingebundenen Institutionen diejenigen Erfahrungswerte zu schaffen, die künftig deren Übertragung auf andere Branchen und routinemäßige Durchführung gewährleisten werden. Die weitere Arbeit in dieser Teilaufgabe des JOBSTARTER-Projektes „Erfolgsfaktor Ausbildung“ wird sich daher darauf richten, mit den vorhandenen Interessentinnen an der Ausbildung in Teilzeit die Durchführung dieses Modells auszuweiten und in unserer Region dauerhaft zu etablieren.
BiG - Bildungszentrum startet ins neue Ausbildungsjahr
Für Bildungsdienstleister wie das BiG - Bildungszentrum beginnt das neue Jahr stets schon am 1. September. Mit einem Festakt startete das Greifswalder Unternehmen an diesem Tag in das Ausbildungsjahr 2011/12. Im Beisein Ausbildern und Vertretern der Unternhemen und Bedarfsträger wurden die Neuen in die Gemeinschaft der Auszubildenden im BiG aufgenommen. Ob nun die Jugendlichen als betriebliche Auszubildende ihre fachpraktische Ausbildung im BiG erwerben oder als außerbetriebliche Azubi hier ihre komplette Berufsausbildung absolvieren – viele von ihnen werden auch nach Abschluss ihrer Lehre der Region als wertvolle Fachkräfte zur Verfügung stehen. Und sie sind mehr denn je gefragt! Inzwischen sorgt die demografische Entwicklung branchenübergreifend für einen erheblichen Mangel an Bewerbern. Gute Chancen also für die Jugendlichen, die jetzt ihre Ausbildung beginnen.
Schickt die Sonne keine Rechnung?
Umweltverträglichkeit, Versorgungssicherheit und Wirtschaftlichkeit – an diesem „magischen Dreieck“ wird sich die von der Bundesregierung eingeleitete „Energiewende“ messen lassen müssen. Dies ist das Fazit einer aktuellen Studie der Technischen Universität Berlin zu den Möglichkeiten und Kosten der erneuerbaren Energien, die am 20. Juni auf der 14. Tagung der Veranstaltungsreihe „Zukunft - Technik - Vorpommern“ erläutert wurde. Unter dem Titel „Gau in Japan! Was nun?“ diskutierten Fachleute aus Landespolitik, Wirtschaft und Wissenschaft, welche Konzepte der Energiewende zugrundeliegen und mit welche Vor- und Nachteile sich für Verbraucher ergeben könnten.
Dr. Arnold Fuchs, Abteilungsleiter im Landesministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus, nahm die Gelegenheit wahr, die Strategie „Energieland 2020“ der Landesregierung zu erläutern, während Prof. Friedrich Wagner vom Max-Planck-Institut für Plasmaphysik in Greifswald mit einer Einordnung der Entwicklung der Erneuerbaren in den gesamteuropäischen Kontext den „Blick über den Zaun“ lenkte. Dr. Antje Mayfarth, Geschäftsführerin des BiG, thematisierte in der anschließenden Podiumsdiskussion die sich aus der Energiewende ergebenden Anforderungen für eine gezielte Aus- und Weiterbildung in den Unternehmen. Hier sieht sich das BiG mit seiner aktuell aufgelegten beruflichen Weiterbildung „EnergieManager (IHK) und der Zusatzqualifikation „Betriebliche Energieeffizienz“ gut aufgestellt. Informationen hierzu gibt Olaf Strauß, Tel.: 03834 549-406.
Vorträge zum Downloaden (PDF):
Dr. Arnold Fuchs
Prof. Dr. Friedrich Wagner
Aaron J. Praktiknjo
Jens Hallaschk
Dr. Antje Mayfarth
Exotisches im BiG
Eine kulinarische Weltreise erlebten am Dienstag die Mitarbeiter und Gäste des Greifswalder BiG - Bildungszentrums. Im Rahmen der bundesweit durchgeführten „Woche der Weiterbildung für, von und mit Menschen mit Migrationshintergrund“ bewirteten die Teilnehmer des aktuellen Integrationskurses Ausbilder, Auszubildende und Gäste des Greifswalder Bildungsdienstleisters mit den typischen Speisen ihrer Heimat. Ob indisches Curry, vietnamesische und thailändische Reisgerichte, Fleisch und Fisch nach afghanischer oder irakischer Art, die Speisen aus insgesamt sechs Ländern erfreuten sich lebhaften Zuspruchs seitens der Belegschaft.
Farbenfroh und kaum weniger exotisch als die angebotenen Gerichte waren die landestypischen Gewänder, in denen einige der Migranten ihre deutschen „Gäste“ bewirteten. Gern nahmen die Migranten die Gelegenheit wahr, mit Schautafeln und im Gespräch Kultur und Brauchtum ihrer Herkunftsländer zu vermitteln.
„Eine hervorragende Idee, die sich gut in das Konzept der Woche der Weiterbildung einpasst“ fanden auch die regionalen Beauftragten für Migration und Integration, die den Aktionstag im BiG mit einem Arbeitstreffen begleiteten. Eine Wiederholung der gelungenen Aktion scheint somit sicher.
In der Universitäts- und Hansestadt Greifswald ist das BiG - Bildungszentrum eines von zwei Bildungsunternehmen, die regelmäßig Integrationskurse für Migranten anbieten. Seit dem November 2010 wird zudem die Maßnahme „berufsbezogene Sprachausbildung“ durchgeführt, die sich an Migranten richtet, die bereits einen Integrationskurs besucht haben und sich nun gezielt auf ihre Berufstätigkeit vorbereiten wollen. Die vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge, dem ESF und der EU geförderten Kurse beinhalten neben der Sprachausbildung auch berufspraktische Unterweisungen, Betriebsbesichtigungen und Praktika. Informationen hierzu gibt Anette Struck, Tel.: 03834 549-322, E-Mail: astruck@big-hgw.de.
Neuer Kurs im BiG: Aufstiegsfortbildung Geprüfte/-r Wirtschaftsfachwirt/-in (IHK)
Im Berufsleben gewinnen Flexibilität und fachübergreifendes Know-how stetig stärker an Bedeutung. Höherqualifikationen gewährleisten hierbei den beruflichen Aufstieg. Für Ihre Karriereplanung ist deshalb eine branchenunabhängige betriebswirtschaftliche Weiterbildung wichtig.
Der Lehrgang zum geprüften Wirtschaftsfachwirt zählt zu den beliebtesten kaufmännischen Aufstiegsfortbildungen. Denn sie bietet etwas Besonderes: Sie erhalten eine umfassende Wirtschaftskompetenz für leitende Positionen, die in allen Branchen gilt. Als Allrounder können Sie in nahezu jedem Unternehmen arbeiten und sind für Tätigkeiten ab dem mittleren Management qualifiziert.
Dieser IHK-Abschluss ist europaweit auf dem Level des Bachelor-Studiums angesiedelt und berechtigt zudem grundsätzlich zum Hochschulstudium.
Die schriftliche Ausbildereignungsprüfung ist in diesem Abschluss bereits enthalten. Zusatzqualifikationen sind möglich, z. B. im Bereich Business English (London Chamber of Commerce and Industry), Europäischer Computerführerschein (ECDL).
Beginn: 9. Januar 2012, zweijährig, berufsbegleitend
Anmeldung/Information: Robert Gabel, 03834 549-351, rgabel@big-hgw.de
Finanzierung/Förderung: Bildungsprämie/Meister-BAFöG, Ulrike Schmeling, 03834 549-339
Curriculum:
TEIL A Wirtschaftsbezogene Qualifikationen 200 h
Modul 1: Volks- und Betriebswirtschaft
Modul 2: Rechnungswesen
Modul 3: Recht und Steuern
Modul 4: Unternehmensführung
TEIL B Handlungsspezifische Qualifikationen 400 h
Modul 5: Betriebliches Management
Modul 6: Investition, Finanzierung, betr. ReWe, Controlling
Modul 7: Logistik
Modul 8: Marketing und Vertrieb
Modul 9: Führung und Zusammenarbeit
Weitere Informationen finden Sie hier
Bildungsbeirat konstituiert

Im BiG - Bildungszentrum in Greifswald gibt es gesellschaftsrechtliche Änderungen. Im 2009 verabschiedeten Gesellschaftsvertrag wird geregelt, dass an die Stelle des Aufsichtsrates ein Bildungsbeirat tritt. Nachdem nun die Änderung im Handelsregister eingetragen worden ist, konstituierte sich der Bildungsbeirat am 25. März 2011, nicht ohne die Aufsichtsratsmitglieder zu verabschieden. Symbolisch übergab Herr Norbert Braun, langjähriger Aufsichtsratsvorsitzender, den Staffelstab an den Oberbürgermeister Dr. Arthur König. Unter dem Vorsitz von Dr. Dagmar Braun, Geschäftsführerin der Braun Beteiligungs GmbH und der CHEPLA PHARM, wird der Beirat zukünftig die Geschäftsführung in allen wichtigen gesellschaftlichen Belangen begleiten.
BiG - Bildungszentrum erfolgreich zertifiziert
Mit dem Januar 2011 bestätigte der TÜV Süddeutschland der BiG - Bildungszentrum in Greifswald gGmbH die erworbenen Zertifizierungen ISO 9001:2008 und Anerkennungs- und Zulassungsverordnung Weiterbildung (AZWV). Damit dokumentiert das BiG - Bildungszentrum die durchgängig hohe Qualität seiner Aus- und Weiterbildung unter Einhaltung aller vorgeschriebenen Standards. Die erfolgreiche Zertifizierung ermöglicht es dem BiG auch weiterhin, ein umfassendes Spektrum von Maßnahmen zur beruflichen Aus- und Weiterbildung anzubieten. Neben der beruflichen Erstausbildung zählen dazu auch Umschulungen und berufliche Weiterbildungen im Rahmen der Förderinstrumente „Bildungsscheck“ und „Bildungsprämie“.
Berufliche Frühorientierung im
BiG - Bildungszentrum
Innovative Projekte helfen beim Übergang in die Arbeitswelt
Vor wenigen Jahren noch kaum vorstellbar, klagt die Wirtschaft heute branchenübergreifend über einen Mangel an ausgebildeten Fachkräften. Insbesondere bei den Bewerbern für eine berufliche Erstausbildung gehen die Zahlen wegen der demografischen Entwicklung kontinuierlich zurück. Ein Teil des Problems ist jedoch auch der oft schwierige Übergang von der Schule in die berufliche Ausbildung.
Die Erkenntnis, eine falsche Ausbildung gewählt zu haben, führt bei viel zu vielen Jugendlichen zu der Entscheidung, ihre bereits begonnene Lehre wieder abzubrechen. Fast immer ist dies mit einschneidenden persönlichen Konsequenzen verbunden. Vermeiden lassen sich derartige Fehlentscheidungen am besten durch eine frühzeitige Berufsorientierung.
Im Greifswalder BiG - Bildungszentrum dienen gleich mehrere langfristig angelegte Projekte einem möglichst nahtlosen Einstieg in das Arbeitsleben. Schon seit 2008 führen die Regionalen Schulen „Ernst Moritz Arndt“ und „Caspar David Friedrich“ im BiG „Praxistage“ durch. Unter gleich zehn Berufsfeldern, von der Gastronomie über handwerkliche Tätigkeiten bis hin zu Verkauf und Bürowesen, können die Schüler sich diejenigen aussuchen, in denen sie sich ausprobieren möchten. Manch eine/r entdeckt erst hier die Neigung für eine bestimmte Tätigkeit, oft steht am Ende aber auch die dann noch rechtzeitige Erkenntnis, dass der scheinbare Traumberuf eben doch nicht der richtige war. Das ist aber allemal besser, als Zeit in eine nicht passende Ausbildung zu investieren. Gegenwärtig werden 14-tägig 50 Schüler der Ernst-Moritz-Arndt-Schule betreut. Die 39 Schüler der Caspar-David-Friedrich-Schule schließen ihre Praxistage am 2. Februar mit dem Erhalt des „Qualipass“ ab.
Ausgangspunkt der beruflichen Frühorientierung ist im BiG neuerdings eine individuelle Potenzialanalyse für jeden Schüler, auf deren Basis dann mit schulischen und außerschulischen Begleitmaßnahmen reagiert werden kann. Die Potenzialanalyse, die das BiG 2010 als erste Einrichtung in Ostvorpommern durchführte, ist eine frühe Form der Kompetenzfeststellung, die der Berufswahl vorgelagert ist. Auch nichtschulische Begabungen und Interessen werden dabei gezielt mit einbezogen. Gefährdete Jugendliche können durch professionelle „Berufseinstiegsbegleiter“ – auch dies eine am BiG etablierte Maßnahme – über mehrere Jahre gezielt und kontinuierlich bis hinein in die berufliche Ausbildung begleitet werden. Dies umfasst etwa die Organisation von Schülerpraktika oder praktische Unterstützung bei der Bewerbung bis hin zur Hilfestellung bei Problemen im Ausbildungsbetrieb. Bei allen Maßnahmen zur Berufsfrühorientierung profitieren die Ausbildungsplatzsuchenden von einem Netzwerk von Firmen und Institutionen, das als „Ausbildungs-Service-Zentrum“ im Rahmen der bundesweiten JOBSTARTER-Initiative am BiG etabliert wurde. Dieses bietet regionalen Firmen Unterstützung bei der Schaffung und Besetzung von Lehrstellen an und führt einen „Bewerberbool“, in dem sich Ausbildungsplatzsuchende registrieren können.
Informationen gibt Sylvia Quade, Tel.: 03834 549-322, E-Mail: squade@big-hgw.de.
Mit dem anna-Netzwerk sicher zum Berufsabschluss
Die Veränderungen auf dem Arbeitsmarkt sind nicht mehr zu übersehen. Trotz einer gesundenden Wirtschaftslage gibt es viele offene Stellen, die nicht besetzt werden können. Gleichzeitig gibt es allein bei den 20-30-jährigen 1,5 Millionen Menschen in Deutschland, die nie eine Ausbildung erfolgreich abgeschlossen haben. Es gibt viele Gründe dafür, aber keinen einzigen, das nicht zu ändern.
Das Projekt anna – Anerkannte Berufsabschlüsse durch modulare Nachqualifizierung – welches ein regionales Fördervorhaben des Bundesministeriums für Bildung und Forschung im Programm „Perspektive Berufsabschluss“ ist, setzt sich für Menschen in Vorpommern ein, die ihren Abschluss mittels modularer Nachqualifizierung nachholen möchten. Dieser Weg ist steinig, dennoch lohnenswert, denn niemand muss diesen Weg allein bestreiten.
Das anna-Netzwerk besteht aus den regionalen Arbeitsmarktakteuren wie Unternehmen, Institutionen, Kammern, Agentur für Arbeit, Argen, Sozialagentur und hat sich eine enge Zusammenarbeit und regen Austausch auf die Fahnen geschrieben. Den offiziellen Auftakt gab es nun am 30.11.2010 im BiG - Bildungszentrum in Greifswald. Unter dem Motto "Trends erkennen, Potenziale entdecken, Fachkräfte entwickeln" fand die erste Tagung mit den Netzwerkpartnern statt. Zu den Referenten zählten auch Prof. Zdrowomyslaw von der Fachhochschule Stralsund, der qualifizierte Mitarbeiter als wichtigen Erfolgsfaktor in Unternehmen sieht und Prof. Busch vom Innovationstransfer- und Forschungsinstitut Schwerin e.V., der Möglichkeiten zeigt, wie in Unternehmen Lernen und Arbeiten zusammengeführt werden können. Wer sich für die berufliche Nachqualifizierung entscheidet, wird vom anna-Team auf diesem Weg beraten und begleitet. Ansprechpartnerin im BiG ist Projektleiterin Dorit Wehling, 03834 549-314, E-Mail dwehling@big-hgw.de.
Hier finden Sie die Agenda
des anna-Auftaktworkshops.
Schöne neue Energiewelt?
Stehen die Belange des Umweltschutzes zwangsläufig im Gegensatz zur großtechnischen Energieerzeugung? Wird das Industrieland Deutschland künftig durch Ökostrom aus Norwegen oder Afrika versorgt? Welche Konsequenzen hat die Verlängerung der Laufzeiten der Atomkraftwerke für Kommunen und städtische Versorgungsunternehmen oder die Einführung erneuerbarer Energien? Wie wird sie wohl aussehen, unsere „Schöne neue Energiewelt?“
Unter diesem bewusst provokant gehaltenen Titel findet am 25. November die 12. Tagung in der Reihe Zukunft - Technik - Vorpommern statt, die vom BiG - Bildungszentrum in Greifswald, dem Technologiezentrum Vorpommern, der WV Energie AG und dem Unternehmerverband Vorpommern gemeinsam veranstaltet wird. Das Fragezeichen im Titel steht nicht von ungefähr: Erst vor wenigen Wochen hat die Bundesregierung ihr Energiekonzept 2050 verabschiedet und damit umgehend eine heftige Kontroverse ausgelöst. Ist dies die nun vielbeschworene „Energiewende“? Fakt ist: Während der einen Seite die hier vorgeschlagenen Veränderungen nicht weit genug gehen, werden andererseits Kommunen, Unternehmen und private Haushalte mit enormen Kosten für die Einführung erneuerbarer Energien belastet.
Hochkarätige Fachleute aus Politik, Wirtschaft und Forschung geben Antwort auf drängende Zukunftsfragen, die insbesondere auch das "Energieland Mecklenburg-Vorpommern" betreffen. Zukunft - Technik - Vorpommern findet am 25. November 2010, von 14:30 bis 18:00 Uhr, im Kommunikationszentrum des BiG - Bildungszentrums in Greifswald, Feldstraße 85, statt. Die Veranstaltung ist öffentlich, ein Eintritt wird nicht erhoben.
Die Agenda können
Sie hier einsehen.
Jeder Ausbildungsplatz ein Gewinn
BiG - Bildungszentrum in Greifswald startet ins neue Ausbildungsjahr
Die Abwanderung junger Menschen ist eines der größten Probleme unserer Region. Als Grund für den Wegzug geben viele Jugendliche die vermeintlich besseren Chancen in anderen Bundesländern an. Dabei gibt es auch in Vorpommern inzwischen mehr Lehrstellen als Bewerber und dies sogar in ausgesprochen attraktiven Berufen! In dieser Situation leistet jeder in der Region besetzte Ausbildungsplatz einen konkreten Beitrag, junge Menschen im Land zu halten und dem Mangel an Fachkräften entgegenzuwirken.
Im BiG - Bildungszentrum in Greifswald begannen am 1. September rund 100 Jugendliche ihre berufliche Ausbildung. Damit konnte der Bildungsdienstleister die Zahl der neuen Auszubildenden, trotz negativer demografischer Entwicklung im Land, im Vergleich zum Vorjahr nahezu konstant halten. Ein Grund zum Feiern! Im Beisein von Eltern, Ausbildern und Vertretern der Kammern und Bedarfsträger wurden die Neuen mit einem Festakt in die Gemeinschaft der Auszubildenden am BiG aufgenommen. Ob nun die Jugendlichen als betriebliche Auszubildende ihre fachpraktische Ausbildung im BiG erwerben oder als außerbetriebliche Azubi ihre komplette Berufsausbildung bei dem Greifswalder Bildungsdienstleister absolvieren – viele von ihnen werden auch nach Abschluss ihrer Lehre der Region als wertvolle Fachkräfte zur Verfügung stehen.
Projekt „anna“ gestartet
anerkannte Berufsabschlüsse durch modulare
nachqualifizierung in Greifswald, Ost- und Nordvorpommern.
Abschlussorientierte Nachqualifizierung ist eine Möglichkeit und wirkungsvolle Maßnahme, um Fachkräftemangel
zu begegnen. Die qualifikatorische Vorbereitung zur Externenprüfung wirkt dem stark sinkenden Bedarf an Un-/Angelernten entgegen und verhilft auf individueller Ebene, Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu erweitern, den
beruflichen Werdegang zu verstetigen. Mit anna wird in drei Jahren ein dafür erforderliches strategisches Netzwerk
in Greifswald und Vorpommern aufgebaut, um modulare Nachqualifizierungen zur Erlangung eines anerkannten
Berufsabschlusses als Regelangebot zu etablieren und nachhaltig zu verankern. Hierfür werden die Qualitäts- und
Verfahrensstandards zur Durchführung abschlussorientierter modularer Nachqualifizierung angewendet.
Organisatorisch ist das Prinzip der Partizipation leitend, Beratung und Begleitung geschehen nach dem Individualprinzip.
Kontakt: Dorit Wehling, 03834 549-314, dwehling big-hgw.de
Feierliche Eröffnung des "Kaufhaus am Ryck"

Das „Kaufhaus am Ryck“ ist ein kleines Warenhaus mit einem Angebot von Lebensmitteln über Baumarktartikel bis hin zu moderner Kleidung, ganz in der Tradition der großen einst in Vorpommern gegründeten Vorbilder wie Kaufhof oder Wertheim. Genau das Richtige also für alle Greifswalder, die dafür immer noch vor die Stadttore hinaus fahren müssen. Nur dieses Warenhaus ist ein spezielles Warenhaus, in dem all die vorhandenen Waren gar nicht käuflich erworben werden können. Es ist eine Übungsfirma im BiG - Bildungszentrum. Hier wird nämlich auch in sogenannter außerbetrieblicher Ausbildung, also wenn sich kein Ausbildungsbetrieb finden ließ, auf das kommende Erwerbsleben vorbereitet. „Das muss kein Nachteil sein“, sagt die Prokuristin des BiG, Christa Burmester, „da in einer Übungsfirma sogar bei weitem vielschichtiger und detaillierter die Geschäftsabläufe beleuchtet und erprobt werden können“. Die Auszubildenden im BiG haben virtuelle Unternehmen für andere Branchen schon seit vielen Jahren eingerichtet und das Bildungszentrum ist bewährtes Mitglied im Deutschen Übungsfirmenring. Doch das „Kaufhaus am Ryck“ ist besonders umfangreich und mit viel Aufwand eingerichtet. Eine Marketingabteilung und ein Großhandelslager sind ebenso vorhanden wie automatische Scannerkassen und ein Informationsstand für Kundenanfragen. Zur Eröffnungsfeier mit zahlreichen Gästen gab es neben Kuchen und Sekt an diesem Infostand dann auch eine mit interessanter Sachkunde bereicherte Verkostung exotischer Früchte. Die künftigen Verkäufer und Verkäuferinnen scheinen bereits jetzt bestens gerüstet für eine neue Generation von Kaufhofern und Wertheimern.
Nachwachsende Perspektiven - Ausstellung im BiG
Mit seiner strategischen Ausrichtung auf die Energiewirtschaft sind Nachhaltigkeit und sparsamer Umgang mit natürlichen Ressourcen Kernthemen der Bildungsarbeit im BiG - Bildungszentrum. Entsprechend wird das BiG das neue Lehrjahr 2010/11 am 1. September mit der Eröffnung der Ausstellung "Nachwachsende Perspektiven - Berufe in der Wald- und Forstwirtschaft" einläuten. Die vom Bundesinstitut für Berufsbildung zur Verfügung gestellte Wanderausstellung bietet spannende Informationen zur nachhaltigen Waldwirtschaft und stellt beispielhaft attraktive Berufe vor, die in der Wald- und Holzwirtschaft angesiedelt sind. Interaktive Ausstellungselemente und Computersimulation laden zum Mitmachen ein. Bewirtschaften doch auch Sie "Ihren" Zukunftswald!
Interessenten und Schulklassen sind herzlich eingeladen, die Ausstellung zu besuchen. Die Besichtigung ist kostenfrei. Um Anmeldung wird unter Tel. 03834 549-30 oder ostrauss big-hgw.de gebeten.
Flexible Betreuung für eine flexible Wirtschaft
Unternehmen im Dienstleistungssektor wie die Gesundheitswirtschaft und Call-Center gehören zu den Wachstumsmotoren in Vorpommern. Wie aus der jüngsten Arbeitslosenstatistik hervorgeht, sorgen sie für mehr Jobs in der Region. Doch der Preis, um marktfähig zu bleiben, sind flexible Arbeitszeiten.
In Greifswald gibt es mit der Kita "A. S. Makarenko" bislang eine Kindertagesstätte mit flexiblen Öffnungszeiten. Hier werden rund 60 Jungen und Mädchen zwischen 5.45 und 21.30 Uhr betreut. Dieses Modell der verlängerten Öffnungszeiten entstand hauptsächlich auf Wunsch der Universität und des Studentenwerkes, damit studierende Eltern am Abend Vorlesungen besuchen können. Inzwischen wird das Angebot auch von Mitarbeitern der Call-Center, des Einzelhandels und des medizinischen Personals genutzt. Und die Nachfrage wächst.
Erstmals in Mecklenburg-Vorpommern diskutierten Unternehmen am 22. Juni auf einer Tagung im BIG, wie innovative Beschäftigungs- und Betreuungsmodelle entwickelt werden können, um Beruf und Familie besser miteinander zu vereinbaren. "An erster Stelle steht natürlich das Wohlbefinden der Kinder", verdeutlicht der Amtsleiter für Jugend, Soziales und Familie Dirk Scheer. "Flexible Betreuungszeiten dürfen nicht zu Lasten der Kinder gehen." Dennoch sei die Stadt für innovative Modelle offen und sehe sich auch als Dienstleister für die Wirtschaft. Für die Stadt wäre es allerdings wünschenswert, wenn sich Unternehmen an der Finanzierung der Kinderbetreuung beteiligen. "Schließlich sind die Modelle auch in ihrem Interesse. Allein kann Greifswald die Betreuung in Randzeiten nicht schultern."
Unter den Teilehmern der Tagung bestand Einvernehmen darüber, auf den Ausbau der Kinderbetreuung in Randzeiten zu orientieren. Zudem soll die Nachtbetreuung bzw. Betreuung der Kinder an Feiertagen und Wochenenden überwiegend durch Tagesmütter abgedeckt werden. Die Unternehmen wiederum stehen in der Pflicht, stabile Schichtzeiten für die betroffenen Eltern sicherzustellen. Zur finanziellen Untertützung der Betreuung in Randzeiten werden die interessierten Unternehmen Kooperationsvereinbarungen mit dem Jugendämtern in Greifswald und Ostvorpommern abschließen.
Die ebenfalls angeregte Folgetagung in einem Jahr wird somit vielleicht schon greifbare Ergebnisse präsentieren können.
Berufsbildungstage Mecklenburg-Vorpommern:
Berufsbildner des Landes verabschieden Greifswalder Erklärung
Demografischer Wandel, der Übergang von der Industrie- zur Wissensgesellschaft oder strukturelle Veränderungen sind nur einige der enormen Herausforderungen, vor denen die Bildungsdienstleister Mecklenburg-Vorpommerns gegenwärtig stehen. Zugleich spielen diese Unternehmen eine Schlüsselrolle für die Fachkräftesicherung und damit auch für die Zukunftsfähigkeit unseres Landes im nationalen und internationalen Wettbewerb. Für die Lösung der vor ihnen stehenden Aufgaben benötigen die Bildungsdienstleister die Unterstützung von Politik und Wirtschaft.
Potenziale entwickeln – Regionen stärken! Unter diesem Motto berieten am 10. und 11. Juni im BiG - Bildungszentrum in Greifswald mehr als 100 Experten aus Bildung, Wirtschaft und Politik Strategien, die in der Region vorhandenen Potenziale der beruflichen Aus- und Weiterbildung aufzugreifen und gezielt zu entwickeln. Bereits zum 9. Mal stellten die Berufsbildungstage Mecklenburg-Vorpommern aktuelle Trends, Innovationen und Herausforderungen in der beruflichen Bildung einem breiten Fachpublikum zur Diskussion. Als sehr ermutigend werten die Organisatoren eine breite Beteiligung von Vertretern der Landespolitik, der Kommunen und Bedarfsträger. Dies verdeutliche, dass die Probleme bei den zuständigen Stellen wahrgenommen werden und man an zukunftsfähigen Lösungen interessiert sei. So zeigte Georg Normann, Referatsleiter für Berufliche Bildung im Landesministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus, in seinem Beitrag ein sehr realistisches Bild der sich aus den gegenwärtigen gesellschaftlichen Entwicklungen ergebenden Herausforderungen. Als Ergebnis der Tagung verabschiedeten die Teilnehmer eine gemeinsame „Greifswalder Erklärung“, in der sie auf die anstehenden Probleme und Aufgaben der beruflichen Bildung aufmerksam machen und mögliche Lösungswege aufzeigen. Der Wortlaut der Erklärung ist unter hier nachzulesen.
Das Innovationstransfer- und Forschungsinstitut (itf) Schwerin veranstaltet die jährlichen Berufsbildungstage gemeinsam mit seinen Partnern und wählt dazu wechselnde Tagungsorte in Mecklenburg-Vorpommern aus. Mit dem BiG - Bildungszentrum in Greifswald wurde in diesem Jahr ein Veranstaltungsort gewählt, der sich in besonderer Weise für die Stärkung regionaler Ausbildungsstrukturen in Vorpommern engagiert.
Neue Ausbildung im BiG - Bildungszentrum
Greifswald, 09.11.2009 - „Energieeffizienz ist das Verhältnis von Energiezufuhr und Energienutzen in einem System. Je intensiver die aufgewendete Energie genutzt wird, desto größer die Energieeffizienz.“ So weit die Definition. Was aber heißt das für die unternehmerische Praxis?
Das Schlagwort „Energieeffizienz“ ist in aller Munde. Kaum ein Unternehmen, in dem sich das Management nicht der enormen Einsparpotenziale bewusst ist, die sich aus einem sparsamen Umgang mit Energie ergeben. Wie aber lassen sich Kosten, die ein Unternehmen für Energie aufwenden muss, in der betrieblichen Praxis minimieren? Wo im Unternehmen liegen die größten Einsparpotenziale? Wie lässt sich der Einsatz von Kraft und Wärme in allen Bereichen der Wertschöpfung optimieren? Diese Fragen muss sich angesichts steigender Energiepreise jeder Unternehmer, jede Unternehmerin immer zwingender stellen. Zwar sind Effizienztechniken und ressourcenschonende Verfahren längst marktfähig, dennoch wird von den vorhandenen Möglichkeiten zur Energieeinsparung in den Unternehmen noch viel zu wenig umgesetzt.
Um Energieverbrauch und -kosten zu reduzieren, reichen Appelle an die Mitarbeiter in der Regel nicht aus. Mehr Erfolg verspricht eine Bündelung von Kompetenzen in der Person eines für die Umsetzung von Effizienzmaßnahmen verantwortlichen Mitarbeiters. Für den Erwerb dazu notwendiger Kenntnisse wird im BiG - Bildungszentrum ab Januar 2010 die berufsbegleitende Weiterbildung zum IHK-geprüften Energiemanager aufgelegt. Die Qualifizierung richtet sich an Fach- und Führungskräfte, die die Anforderungen an ein effektives Energiemanagement im Unternehmen durchsetzen sollen. Die Teilnehmer/-innen erwerben Kenntnisse, um alle Unternehmensprozesse unter dem Aspekt der Energieeffizienz technisch zu optimieren und wirtschaftlich zu managen.
Der Ausbildung zum Energiemanager liegt ein deutschlandweit anerkanntes Qualifizierungskonzept unter Koordination der IHK Nürnberg zu Grunde. Gleichzeitig erfüllt das Trainingskonzept die Anforderungen des „European EnergyManager“. Der Lehrgang ist AZWV-zertifiziert und erfüllt somit die Anforderungen für die Förderung durch die Bundesagentur für Arbeit z. B. im Rahmen von Kurzarbeit bzw. über einen Bildungsgutschein. Fragen zu Ausbildung und Förderung beantwortet Hans-Joachim Kasper, Tel.: 03834 549-353.
BiG ist Beratungsstelle für die Bildungsprämie
Seit dem 1. Dezember 2008 fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung die Bereitschaft zur beruflichen Weiterbildung über das Instrument der Bildungsprämie.
Das BiG - Bildungszentrum in Greifswald ist seit dem September 2009 als Beratungsstelle für die Durchführung der Prämienberatung zuständig. In anbieterneutralen Beratungen informieren wir Interessenten entsprechend ihrer persönlichen Bildungsziele zu Fördermöglichkeiten und Kursen.
Die Ansprechpartner zur Bildungsprämie im BiG - Bildungszentrum in Greifswald sind
Torsten Tarnow Tel.: 03834 549-417 E-Mail: ttarnow big-hgw.de und
Ulrike Schmeling Tel.: 03834-549339 E-Mail: uschmeling big-hgw.de.
Weitere Infos können Sie hier herunterladen oder unter www.bildungsprämie.info
Die Bildungsprämie wird aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und aus dem Europäischen Sozialfonds der Europäischen Union gefördert.
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